Rope Skipping


Historie und Entwicklung des Seilspringens (Rope Skipping)

Das traditionelle Seilspringen wurde, so vermutet man, in Asien erfunden. Aus China und Japan kamen im 17. Jahrhundert die ersten Springer nach Europa. Hier überlebte das Spiel mit dem Seil auf der Straße und in Schulen. Ein Holländer, der nach Amerika auswanderte, nahm zwei „Longropes“ (lange Seile) mit und so wurde in Amerika der Doubel-Dutch erfunden. Als Wettkampfsport gibt es Rope Skipping in Amerkika schon lange. Bei uns wurde es in den 90er Jahren im Deutschen Turnerbund (DTB) aufgenommen und weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es nicht nur Gau-, Landes- und Deutsche Meisterschaften in verschiedenen Gruppen- und Einzeldisziplinen, sondern auch Europa- und Weltmeisterschaften (ebenfalls für Junioren) über den ganzen Erdball verteilt.

Heute wird den Kindern beim Rope Skipping sehr schnell bewusst, dass diese neue Sportart im Vergleich zum altbekannten Seilhüpfen alles andere als altmodisch ist. Rope Skipping hat sich zu einer modernen und vielseitigen Trendsportart entwickelt.

 

Gesundheitliche Wirkung:

Durch die Gewöhnung des Herzmuskels an die Belastung durch das Seilspringen wird das Herz stärker und mit der Zeit schlägt das Herz kräftiger und nicht mehr so schnell. Diese Effizienz hält den Körper länger fit, weil der Herzmuskel belastbarer wird und dadurch viel mehr abwehren kann, was wiederum Krankheiten bis ins hohe Alter vorbeugt. Durch Speed-Training erlangen Rope-Skipping-Teilnehmer zunehmend mehr Schnelligkeit und Ausdauer und außerdem eine allgemeine Fitness und sehr gute Konditionsfähigkeit. So kennt man beispielsweise keinen Boxer, der seine Fitness nicht über Rope Skipping auf- und ausbaut.

 

Koordination und Reaktion des Gehirns:

Studien haben erwiesen, dass besonders das kindliche Gehirn im Alter zwischen 5 und 12 Jahren den Input von Koordination und Motorik am besten anlegen, verarbeiten und verknüpfen kann. So entstehen Synapsen (logische Verbindungen), vertiefte Fugen im Gehirn und Bahnen, die ein Leben lang eingeprägt und leicht wieder abrufbar sind. Rope Skipping fördert das mit den Übungen der Kreuz-Brezel vorwärts/rückwärts, im Doppelpack und mit Seitenwechsel, so dass nicht nur die kognitiven Fähigkeiten geschult werden, sondern auch das Reaktionsvermögen wird hier nebenbei gesteigert. Damit stärkt Rope Skipping nicht nur den Körper, sondern buchstäblich auch den Geist. Was kann man Kindern Besseres für die Zukunft mitgeben?

 

Unsere Leistungen und Aktivitäten