Rhythmische Sportgymnastik


Historie und Werdegang der Rhythmische Sportgymnastik

Rhythmische Sportgymnastik ist die mädchenhafteste bzw. fraulichste Sportart überhaupt, die sich aus dem Wettkampfprogramm des Kunstturnens (in den 50er Jahren) zu einer eigenständigen Sportart entwickelt hat. Ein ausgeprägtes Bewegungsgefühl, Körperbeherrschung sowie Musikalität und Rhythmus sind die wesentlichsten Voraussetzungen, um sich auf 12 x 12 Metern mit den Handgeräten Seil, Reifen, Keulen, Band und Ball elegant und dynamisch bewegen zu können. Jede der geturnten Übungen dauert 1,5 Minuten und wird mit einer A und B Note bewertet. Die ersten Weltmeisterschaften wurden 1963 durchgeführt, damals noch unter dem Namen: „Moderne Gymnastik“. Seit 1984 ist diese anmutige und schöne Sportart auch olympisch. Bis die Übungen so spielerisch leicht aussehen, ist eine konsequente Körperbildung auf Ballettbasis und eine technische Geschicklichkeit erforderlich. Was die Geschicklichkeit mit den Handgeräten angeht, wird bei der Technikarbeit auf viel Wiederholung Wert gelegt. Um schlussendlich die Synthese aus sportlicher Höchstleistung und ästhetischer Bewegungskunst darzustellen, muss man enorm viel Fleiß und Trainingsdisziplin aufwenden. Umso schöner ist es, wenn Ausdauer, Talent und Ehrgeiz zum Erfolg führen.

RSG bei der TSG Köppern:

Die Trainerin Michaela Kowalski  (geb. Ziegler) war in ihrer aktiven Zeit 11-fache Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik und hat mehrmals an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen. Sie hat mehrere Jahre am Olympiastützpunkt Stuttgart (Fellbach-Schmiden) trainiert und bringt daher für die TSG Köppern enorm fundiertes Wissen sowie sehr viel Erfahrung für diese Sportart mit. (Weitere Informationen sind im Trainer-Steckbrief hinterlegt)

Auf Wettkämpfen starten die Mädchen zunächst in P-Stufen (Pflichtstufen), anschließend in K-Stufen (Kürgymnastik) oder auch in der Gruppen- bzw. Synchrongymnastik, die sich aktuell großer Beliebtheit erfreut. Das Wettkampfangebot ist aus den klassischen Elementen der Gymnastik entstanden und fällt in die Kategorie Breitensport hinein. Geturnt wird sowohl auf der Gauebene (Turngau Feldberg) , als auch (bei entsprechender Qualifikation) auf der Landes- und Bundesebene. Die Fahrten zu den Wettkämpfen sind durch die Eltern zu organisieren. Ebenso obliegt die Aufsichtspflicht bei Wettkämpfen bzw. Auftritten bei den Eltern.

 

Besondere Förderung der Kinder

Speziell auf Kinder ausgerichtete Dehnübungen halten Muskeln und Sehnen geschmeidig und schützen vor Verletzungen. Auf die RSG ausgerichtete Ballettübungen beugen Haltungsschäden vor, stärken den Rücken und fördern das Gleichgewicht. Gleichzeitig wird das kindliche Selbstbewusstsein im positiven Sinne geschult, indem Kinder frühzeitig durch Auftritte bei Wettkämpfen daran gewöhnt werden, sich alleine oder in der Gruppe vor vielen Menschen zu präsentieren. Sie erfahren unmittelbar die Resonanz für ihre Leistungen und lernen, sich zu konzentrieren, sich zu fokusieren, indem wir auf Ziele hinarbeiten und sie lernen bei Geräteverlusten zu improvisieren. Bei den Wettkämpfen erleben Kinder, dass auch Profis Fehler machen und dass es darauf ankommt, wieder aufzustehen und weiterzumachen (wichtig für das ganze Leben).

 

Unsere Leistungen und Aktivitäten